WIEDERGEBOREN
“Ich weiß nichts als allein Jesus Christus, den Gekreuzigten” (1. Kor 2,2)

"In IHM war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen (Joh. 1, 4)

 

01 - Gibt es Gott?

 

Liebe/r BesucherIn,

 

ich greife den wertvollen Rat auf, einmal den biblischen Glauben so einfach wie nur möglich darzustellen, sodass es jeder verstehen kann.

 

Woher sollen wir wissen, dass es einen Gott gibt ?

 

Wir haben oft nachdenkliche Momente, wo wir uns fragen: Wer bin ich? Kenne ich mich schon wirklich? Woher komme ich und wohin gehe ich? Genügt es mir, dass meine Eltern mich gezeugt und geboren haben? War im Samen meines Vaters und in der Eizelle meiner Mutter schon der Bauplan für mein ganzes Leben enthalten? Wer führte da den Bauplan des Lebens plangemäß aus? Wir wissen zwar, was alles dazu nötig ist, damit ein befruchtetes Ei im Mutterschoß sich einnistet und wächst, das ist erst das Material, aber wer ist der Bau-Ausführer? Wir sagen dann, ja das ist eben das Geheimnis des menschlichen Lebens.

 

Was ist das Leben ?

 

Mir hat noch niemand erklärt, was ist das Leben? Wir wissen nur, wie es funktioniert. Hinter dem Gesetz des Lebens steht eine hohe Intelligenz, die weit unsere menschliche Intelligenz übersteigt. Wir können nicht unser Wachstum, also die Zellteilung und auch nicht einen Heilungsprozess nach einer Verwundung mit unserer Intelligenz steuern. Wir können höchstens ärztliche Hilfen annehmen, damit entsprechende Gegebenheiten beigesteuert werden. Die Heilung selber vollzieht kein Arzt auch nicht meine Intelligenz. Es ist die Kraft und Intelligenz des Lebens.

 

Hinter einer intelligenten Sache steht immer auch ein intelligentes Wesen. Ein intelligentes Gerät wie ein Auto hat stets einen intelligenten Konstrukteur, der dies erdacht und entwickelt hat. Unsere Intelligenz reicht nicht aus, Leben zu konstruieren, es aus einer toten Materie zusammenzubauen. Wir brauchen dazu eine höhere Intelligenz, den Bauherrn des Lebens.

 

 

Du sollst dir kein Bild von Gott machen !

 

Gottes unsichtbares Wesen, seine ewige Kraft und Gottheit wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, so dass es keine Entschuldigung gibt für den, der diese Wahrheit unterdrückt und die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit einer von Menschen gemachten Gottesvorstellung, wie einer kosmischen Energie oder glaubt, dass alles zufällig geworden wäre oder durch einen Urknall.

 

In der Schweiz versucht man einen „kleinen Urknall“ herzustellen. Es ist erstaunlich, wie viele Vorrichtungen man heute dazu braucht. Sollte da ein Urknall aus einem Nichts möglich gewesen sein, aus dem dann alles andere geworden wäre?

 

Geben wir Gott die Ehre

 

Statt dass wir dem Geschöpf die Ehre in Gestalt eines Schicksalsglaubens, einer Weltseele geben oder einer Gottheit fremder Religionen, geben wir lieber dem die Ehre und Anerkennung, dem sie gebührt:

 

Denn du hast meine Nieren gebildet;

du hast mich gewoben im Schoß meiner Mutter.

Ich danke dir dafür,

dass ich erstaunlich und wunderbar gemacht worden bin;

wunderbar sind deine Werke,

und meine Seele erkennt das wohl!

Mein Gebein war nicht verhüllt vor dir,

kunstvoll gewirkt tief unten auf Erden.

Deine Augen sahen mich schon als ungeformten Keim,

und in deinem Buch waren geschrieben alle Tage,

die noch werden sollten, als noch keiner von ihnen war.

Und wie köstlich sind mir deine Gedanken, o Gott!

(Psalm 139, 14-17).

 

 

11 Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, lässt er seine Gnade walten über denen, die ihn fürchten.

12 So fern der Morgen ist vom Abend, lässt er unsre Übertretungen von uns sein.

13 Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, so erbarmt sich der HERR über die, die ihn fürchten.

14 Denn er weiß, was für ein Gebilde wir sind; er gedenkt daran, dass wir Staub sind.

15 Ein Mensch ist in seinem Leben wie Gras, er blüht wie eine Blume auf dem Felde;

16 wenn der Wind darüber geht, so ist sie nimmer da, und ihre Stätte kennet sie nicht mehr.

17 Die Gnade aber des HERRN währt von Ewigkeit zu Ewigkeit über denen, die ihn fürchten, und seine Gerechtigkeit auf Kindeskind

18 bei denen, die seinen Bund halten und gedenken an seine Gebote, dass sie danach tun.

(Psalm 103, 11-17)

 

Auf der nächsten Seite ( 02)  wollen wir darauf eingehen, ob wir mit diesen Schöpfer des Himmels und der Erde auch in Kontakt kommen können.

 

 

Wie können wir Gott begegnen ?

 

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