WIEDERGEBOREN
“Ich weiß nichts als allein Jesus Christus, den Gekreuzigten” (1. Kor 2,2)

Ein gesegneter Mensch

Ich bat um Stärke, aber Er machte mich schwach,
damit ich Bescheidenheit und Demut lernte.


Ich erbat Seine Hilfe, um große Taten zu vollbringen,
aber Er machte mich kleinmütig, damit ich gute Taten vollbrächte.

Ich bat um Reichtum, um glücklich zu werden,
aber Er machte mich arm, um weise zu werden.

Ich bat um Dinge, damit ich das Leben genießen könne.
Er gab mir das Leben, damit ich alle Dinge genießen könne.

Ich erhielt nichts von dem, was ich erbat –
aber alles, was gut für mich war.

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02 - Können wir Gott begegnen?

 

In der Größe der Natur und in der unermesslichen Intelligenz der Zusammenhänge der ganzen Schöpfung kann uns die Größe des Schöpfers des Himmels und der Erde aufgehen. Aber wie können wir ihm wirklich begegnen?

Schon in Athen stand ein Altar dem unbekannten Gott. Die Griechen ahnten trotz ihres Vielgötterglaubens, dass der wahrhaftige Gott ihnen noch unbekannt ist. Der Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darin ist, er, der Herr des Himmels und der Erde ist, wohnt nicht in Tempeln, die von Händen gemacht sind; er lässt sich auch nicht von Menschenhänden bedienen, als ob er etwas benötigen würde, da er doch selber allen Leben und Odem und alles gibt. Er ist auch nicht einem Gebilde menschlicher Kunst und Erfindung gleich wie die Gottheiten der Religionen der Erde in ihren Heiligtümern.

Gott bliebe uns immer unbekannt, hätte er nicht angefangen uns Menschen zu suchen und sich uns mitzuteilen in der Tiefe unseres Herzens, in unserem Gewissen, wenn wir stille werden und in seinen zeitlosen Frieden eingehen.

Dann fragt der Mensch, wer bist du, Herr? - weil dieses Reden nicht mehr das Reden eines Menschen ist und auch nicht unserer Gedanken. Dabei wird der Mensch hellhörig in der Ahnung einer hohen Verantwortung. Nach solch einem außergewöhnlichen Erleben betet der Mensch in tiefer Betroffenheit an. Die Botschaft, die dabei durchkommt ist voll der Hoffnung und es werden die Augen geöffnet für eine Zukunft, die Gott mit uns bereitet. Es wird eine Offenbarung Gottes.

 

Die Offenbarung Gottes ist niedergeschrieben

Damit wir aber nicht einer frommen Selbsttäuschung erliegen, hat sich Gott einigen Menschen besonders mitgeteilt und sie beauftragt, niederzuschreiben, was sie von ihm vernommen haben. Nachdem Gott in vergangenen Zeiten vielfältig und auf vielerlei Weise zu uns gesprochen hat durch seine Propheten, hat er zuletzt geredet durch seinen Sohn. Dieses Reden Gottes haben wir heute in der Heiligen Schrift vorliegen.

Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung,

zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes ganz zubereitet sei,

zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet

(2 Timotheusbrief 3,16-17).

 

Darin spricht Gott durchgehend von seinem Sohn und vom Reich Gottes, das trotz Hindernisse der Sohn aufrichten wird, um uns herausretten aus der Macht der Finsternis und in das Reich des Sohnes seiner Liebe zu versetzen, in dem wir die Erlösung haben durch sein Blut, die Vergebung der Sünden.

 

Gottes Wort ist ein Wort des Bundes

Auf diesem Weg hat Gott immer wieder einen Bund mit Menschen gemacht, in den er seinen Segen hineinlegte.

Gott errichtete seinen Bund mit Abraham mit den Worte: „Geh hinaus aus deinem Land aus deiner Verwandtschaft und aus dem Haus deines Vaters in das Land, das ich dir zeigen werde! Und ich will dich zu einem großen Volk machen und dich segnen und deinen Namen groß machen, und du sollst ein Segen sein. Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich fluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde!“ (1.Mose 12,1-3).

Gott spricht zum Volk Israel: „Siehe, ich lege euch heute den Segen und den Fluch vor: den Segen, wenn ihr den Geboten des Herrn, eures Gottes, gehorsam seid, die ich auch heute gebiete; den Fluch aber, wenn ihr den Geboten des Herrn, eures Gottes, nicht gehorsam sein werdet und von dem Weg, den ich euch heute gebiete, abweicht, so dass ihr anderen Göttern nachfolgt, die ihr nicht kennt.“ (5. Mose 11, 26-28).

Jesus spricht zu seinen Jüngern: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger, und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen!“ (Johannesevangelium 8,31-32).

„ Wer meine Gebote festhält und sie befolgt, der ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.“ (Johannesevangelium 14, 21)

 

 

Auf der nächsten Seite (03) wollen wir näher hineinsehen, was Gott über seinen Sohn und über uns sagt und was zu unserem Heil dient.

 

 

 

 Was Gott über seinen Sohn vorhergesagt hat

 

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