WIEDERGEBOREN
“Ich weiß nichts als allein Jesus Christus, den Gekreuzigten” (1. Kor 2,2)

 

Sein Glanz war wie ein Licht; Strahlen gingen von seinen Händen; darin war verborgen seine Macht.  Habakuk 3,4

 

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04 - Jesus Christus ist die Brücke zu GOtt

 

 

Es ist auffallend, wie Gottes Offenbarung sich mit dem Menschen beschäftigt. Die Schöpfung ist wie ein Garten und Wohnraum für den Menschen geschaffen, Gott sendet seinen vielgeliebten Sohn den Menschen, damit sie Hoffnung schöpfen und seine Heil bringenden Vorhaben kennen lernen.

JESUS  ist unsere Brücke zu GOtt

 

Jesus Christus weiß sich von Gott, dem Vater beauftragt und gesendet. Bei seinem Eintritt in die Welt sagte er: „Opfer und Gaben hast du nicht gewollt; aber einen Leib hast du mir bereitet. Siehe, ich komme – in der Buchrolle steht von mir geschrieben – um deinen Willen, o Gott, zu tun 1

Nicht wir Menschen können Gott durch selbst auferlegte Opfer gnädig stimmen. Nur ER kann ausführen, was der Wille Gottes ist und in diesem Gehorsam hat er ein einziges Opfer dargebracht, das alle anderen Opfer der Menschen überflüssig macht und abschafft auch eine Wiederholung eines Kreuzesopfers in einer Messe.

Er hat sich selbst durch den ewigen Geist als makelloses Opfer Gott dargebracht und ist nach der Auferstehung mit seinem Blut in das himmlische Heiligtum eingegangen und hat für uns Menschen eine ewige Erlösung erlangt. Zugleich machte er jene, die diese Erlösung annahmen, frei von dem ängstlichen Versuch, durch Leistungen Gott gnädig zu stimmen. Weil sie in Jesus Vergebung der Sünden erfahren, dienen sie ab nun dem lebendigen Gott aus dankbarer Freiheit heraus.

 

ER ist die ausgestreckte Hand GOttes

 

Darum kann Jesus Christus sagen: Ich bin die Tür zu Gott. Wenn jemand durch mich hineingeht, wird er gerettet werden. Ich bin der Weg zu Gott, niemand kommt zum Vater, außer durch mich. Hier wird deutlich, wie wichtig es im Ratschluss Gottes ist, dass wir wieder Zugang zu Gott haben. Diesen Zugang hat uns Jesus Christus verschafft als der einzige Mittler zu Gott.

Zeichen und Wunder sind als Bestätigung Gottes geschehen für alles, was er getan und gesagt hat. Die größte Bestätigung für den Sohn gab Gott, indem er ihn aus den Toten auferweckte und erhöhte über alle Mächte und Gewalten.

 

Seitdem gibt es einen Zugang zu Gott

 

Viele Religionsgründer versuchten eine Brücke zu Gott zu bauen, sie sind alle gestorben und liegen in einem Grab. Ihre Brücke wurde ein Phantasiegebilde mit Luftschlössern. Wer diese betritt, erfährt eines Tages einen ernüchternden Absturz. Ihre Brücke hat Gott nie erreicht.

Unsere Hilfe kommt von Gottes Seite. „Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.“  2 

Es genügt nicht nur an seine Existenz zu glauben, das taten auch Dämonen, die Jesus austrieb, sondern auch seinem Wort müssen glauben, was er gesagt hat über uns Menschen, über sich selber und über Gott, den Vater mit seinem Rettungsplan für uns.

Wer ihm glaubt, ihm vertraut, gründet sein Leben auf ihn, erkennt ihn als den Herrn und Retter, den er in sein Leben aufnimmt, um sich von seinem Geist leiten zu lassen, den er denen gibt, die ihm gehorchen. „Allen aber, die ihn aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, die nicht aus dem Blut, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.“ 

Ab diesem Augenblick ist in der Tiefe solch eines Menschen keine Einsamkeit mehr, es ist Jesus ihm nahe, der sagt: „Wer meine Gebote festhält und sie befolgt, der ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.“  4 

 

JESUS sagt: Ich bin gekommen, damit sie das LEBEN haben

 

Der Vater hat dem Sohn Vollmacht gegeben über alle Menschen, damit sie ewiges Leben haben. Das ist aber das ewige Leben, dass sie den allein wahren Gott erkennen und den er gesandt hat. So betet Jesus für solche Menschen: „Ich habe deinen Namen den Menschen geoffenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast; sie waren dein, und du hast sie mir gegeben, und sie haben dein Wort bewahrt. Nun erkennen sie, dass alles, was du mir gegeben hast, von dir kommt; denn die Worte, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, und sie haben sie angenommen und haben wahrhaftig erkannt, dass ich von dir ausgegangen bin, und glauben, dass du mich gesandt hast.“  5 

 

Hebräerbrief 10, 5-6

2  Johannesevangelium 3, 16

3  Johannesevangelium 1, 12-13

4  Johannesevangelium 14, 21

5 Johannesevangelium 17,6-8

 

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Im nächsten Abschnitt (05) wollen wir uns genauer ansehen, wie Gott uns sieht und wie wir den Platz einnehmen können, den Gott für uns vorsieht.

 
 
 
 
 

Was ist der Mensch ?

 

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